zpp.gif Zentrum für personenzentrierte Pädagogik e.V.
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Was besagt der personzentrierte Ansatz?
 

Der amerikanische Psychologe Carl R. Rogers hat mit seinem personzentrierten Ansatz (auch bekannt als klientenzentrierter Ansatz) sehr deutlich die allgemeinen Grundlagen helfender menschlicher Beziehungen formuliert, er beschreibt drei Haltungen oder innere Einstellungen, die ein Berater einnehmen sollte, um die Entwicklung seines Gegenübers zu fördern:

rogers1.gif (45132 Byte)"Je mehr der Klient den Therapeuten als real oder echt, als emphatisch und ihn bedingungsfrei akzeptierend wahrnimmt, desto mehr wird sich der Klient von einem statischen, gefühlsarmen, fixierten, unpersönlichen Zustand psychischer Funktionen auf einen Zustand zu bewegen, der durch ein fließendes, veränderliches. akzeptierendes Erleben differenzierter persönlicher Gefühle gekennzeichnet ist."

Bedeutsam ist hieran, dass weniger von Techniken des Helfers die Rede ist als vielmehr von bestimmten Einstellungen und Fähigkeiten, authentische offene und akzeptierende Beziehungen einzugehen.

Echtheit oder Kongruenz ist sicherlich der schwierigste Bestandteil einer helfenden Grundeinstellung und bedeutet, sich der eigenen Gefühle und körperlichen Empfindungen im Kontakt mit dem Klienten gewahr zu werden, über sie verfügen zu können und sie dem Klienten mitzuteilen, wenn es der Situation angemessen ist. Das heißt, der Therapeut, Erzieher, Berater usw. kann eine direkte Beziehung von Person zu Person eingehen, er ist er selbst, verleugnet und versteckt sich nicht hinter einer professionellen Fassade.

Wertschätzung oder bedingungsfreies Akzeptieren meint eine Haltung gegenüber den Klienten, Schülern usw., die auf eine warme, entgegenkommende, nicht besitzergreifende Wertschätzung ohne Einschränkungen und Urteile zielt und es dem Klienten ermöglicht, zu sich Vertrauen zu fassen, sich selbst genauer zu erkunden und aus Not entstandene Rechtfertigungen und psychische Verfestigungen einzugestehen und aufzulösen.

Präzises einfühlendes Verstehen oder Empathie ist die dritte grundlegende Haltung, d.h. ein Sicheinlassen auf den inneren Bezugsrahmen (das Denken, Fühlen, die Sichtweise) des Klienten.

Der personzentrierte Ansatz bezieht sich heute nicht nur auf Beratung und Therapie. Eine akzeptierende und offene Haltung ist in Gruppen wie Einzelkontakten, in der Schule, in der Ehe, Familie und Erziehung, in Teams und Betrieben gleichermaßen bedeutsam.. Die von Rogers beschriebenen inneren Einstellungen fördern in allen Bereichen die Entwicklung und Entfaltung der Individuen, fördern eine partnerschaftliche, klare, transparente und offene Kommunikation und verbessern damit das soziale und fachliche Miteinander.

Wenn Sie sich weiter informieren wollen, können Sie sich gerne einen ausführlicheren Aufsatz: Klientenzentrierte Gesprächsführung - von Mensch zu Mensch ansehen oder downloaden (als zip-Datei, entpackt im rtf-Format), in dem die Anwendung des person-zentrierten Ansatzes in der Beratung beschrieben wird. Einen literarischen Zugang zu den Qualitäten des Zuhörens finden Sie in dem Buch von Michael Ende: Momo.

Das ZPP bietet eine Weiterbildung: personzentrierte Beratung an, die dieses Konzept praxisnah vermittelt.

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